Die SPD erreicht ihre Wahlziele

Von links: Horst Wecker, Jubilarin Margret Kortemeier und Bürgermeister Roland Thomas.

Zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Knetterheide-Werl begrüßte Vorsitzender Horst Wecker die Mitglieder, den Bürgermeister Roland Thomas und den Stadtverbandsvorsitzenden Michael Meier. Mit den Wahlen von Roland Thomas zum Bürgermeister unser Stadt und von Dr. Axel Lehmann zum Landrat unseres Kreises Lippe erreichte die SPD ihre Wahlziele, berichtete Vorsitzender Horst Wecker. Die Zustimmung spiegelt sich auch in den Wahlergebnissen in den Ortsteilen wieder. Der Einsatz der Kandidaten und die Unterstützung waren die Grundlage für den Wahlerfolg.

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Der Bürgermeister informierte die Versammlung, dass in der Zeit von Oktober bis Ende Dezember jede Woche ca. 50 Flüchtlinge – insgesamt 483 – der Stadt zugewiesen wurden. Zur Zeit gibt es etwas „Luft“ bei den Zuweisungen, weil erst die Städte und Gemeinden Flüchtlinge aufnehmen müssen, die ihr Kontingent noch nicht erfüllt haben.

2016 werden ca. 585 Kriegsflüchtlinge in Bad Salzuflen erwartet. Er stellte klar, dass das Sophienhaus eine Einrichtung des Landes NRW ist und die Flüchtlinge von dort aus auf andere Gemeinden verteilt werden. Mit der Unterbringung ist der Integrationsprozess noch nicht abgeschlossen, so Roland Thomas, sondern dann beginnt er in den Schulen, mit der Beschäftigung und Sprachausbildung, der Eingliederung in den Arbeitsprozess und die Unter- bringung möglichst im sozialen Wohnungsbau.

Er bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und den vielen Spendern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stadtentwicklung. Zu diesem Thema werden die Bürgerinnen und Bürger direkt von der Stadt informiert.

Das Projekt „SinfoL“ (Senioreninformationsdienst Lippe) führte der Bürgermeister aus, ist eine gute Sache für Bad Salzuflen. „Wir wollen keinen alten Menschen vergessen!“

Roland Thomas und Horst Wecker ehrten Margret Kortemeier für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD mit einer Urkunde, einer Brosche und einem Blumenstrauß. Die Versammlung dankte der Jubilarin mit einem kräftigen Applaus. Gewählt wurden nur die Delegierten für den Kreis- und Stadtverband und Sigrid John als Beisitzerin in den Stadtverbandsvorstand.

Für 2016 hat die SPD-Knetterheide- Werl einige Aktionen und Veranstaltungen angedacht, die noch abgesprochen und dann zeitnah bekanntgegeben werden, so Vorsitzender Horst Wecker.

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Knetterheide-Werl

Unser Ortsverein feierte mit großem Stolz 2010 sein 100-jähriges Bestehen. Bis zur Gründung der "Ortsgruppe Knetterheide" am 02. Juli 1910 im "Hause des Herrn Koch" (heute Lindenkrug) gehörten einige der Gründungsmitglieder dem Ortsverein Schötmar an, einem der ältesten Ortvereine in Lippe. Das geht aus dem Gründungsproto- koll hervor. Das älteste Protokollbuch der SPD in Lippe wird im Archiv der Stadt Bad Salzuflen als Leihgabe aufbewahrt.

Südwestlich der Kernstadt liegt der Ortsteil Werl-Aspe mit rund 7.500 Einwohnern. Entscheidend für die rasante Entwicklung war die Bereitstellung von Bauland nach dem II. Weltkrieg im Ortsteil Knetterheide. Heute ist es das drittgrößte Versorgungszentrum in unserer Stadt. Diesen Prozess haben die Sozialdemokraten vor Ort maßgebend beeinflusst und Knetterheide zu einem familien- freundlichen Wohnort entwickelt. Im Bürgerpark "Südfeld" befinden sich diverse Spielinseln und mit dem Naherholungsbereich entlang des Knipkenbaches (Werler Toscana) sind ideale Bedingung zum Radwandern, Walken und Spazieren gegeben. Mit einem Kinder- und Jugendhaus, 3 Kindergärten, einer Grundschule und dem Schulzentrum Aspe mit der neuen Gesamtschule sind alle Bildungsangebote vor Ort.

Die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen, da noch reichlich Bauland, besonders in den Siedlungsbereichen "Südfeld / Asper Platz" ausgewiesen ist. Wir Sozialdemokraten setzen uns für die Weiterentwicklung des Verkehrsentwicklungsplans mit dem Ziel ein, die Verkehrsanbindungen des ÖPNV und der individuellen Verkehre in diesem Bereich zu verbessern. Außerdem setzen wir uns für die Umwidmung der Bielefelder Straße in eine Stadtstraße und den Ausbau eines Ortsmittelpunktes im Bereich des Gemein- schaftshauses ein.

Warum Werl-Aspe und nicht Knetterheide? Nicht nur viele Neubürger fragen sich, warum der Bereich mit den meisten Einwohnern nicht im Ortsnamen enthalten ist. Der Name Werl-Aspe ergibt sich aus der urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1015. Das Dokument beinhaltet eine Schenkung an den Bischof Meinwerk zu Paderborn. Die Besiedelung von Knetterheide erfolgte erst im 18. Jahrhundert. Stadtarchivar Franz Meyer hat es so formuliert: Werl-Aspe ist ein Stadtteil und Knetterheide ein Siedlungsgebiet innerhalb des Stadtteils.

Unser Anliegen ist es, die Dorfgemeinschaft zu stärken und die Lebensqualität in unserem schönen Ortsteil weiter zu entwickeln. Dafür werden wir arbeiten. Schauen Sie mal bei uns rein!